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sternschnuppen verschenken - meteoriten als Geschenkidee und Glücksbringer
Wissenswertes über Meteorite - Meteoriten Information Was ist ein Meteorit? www.sternpate.de erklärt die Hintergründe. Sternschnuppen anschauen und zum Kauf auswählen: Ein Meteorit Materie aus dem Weltall, das die Erdatmosphäre durchdringt und auf die Erde fällt. Um die Erdboden zu erreichen müssen diese Objekte eine gewisse Grösse und Konsistenz haben. Kleinere Objekte verglühen beim Eintritt völlständig. Man nennt sie dann Meteore und Sternschnuppen. Beim Eintritt in die Atmosphäre verliert der Meteorit einen Grossteil seiner Masse, die durch die enorme Eintrittsgeschwindigkeit von bis zu 70 km/s und dem damit verbundenen Luftwiderstand zu schmelzen beginnt und verdampft. Meteoritenfälle sind meist von spektakulären Licht- und Geräuscherscheinungen begleitet, die oft auch noch in grosser Entfernung vom eigentlichen Einschlagsort zu beobachten sind. Woher kommen die Meteorite? Bisher entstammten alle aufgefundenen Meteorite unserem Sonnensystem. Der Herkunftsort der meisten Meteorite dürfte im Asteroidengürtel zwischen den Planeten Mars und Jupiter liegen. Ein kleiner Teil der Meteorite könnte aus den Bereichen des äusseren Sonnensystems stammen. Unsere Meteoriten ansehen Steinmeteorite Steinmeteorite stellen über 90% aller bekannten Meteorite. Steinmeteorite sind schwierig von irdischen Gesteinen zu unterschheiden und unterliegen der Verwitterung. Es existieren bei den Steinmeteoriten zwei grundlegende Klassen, die Chondrite und die Achondrite. Die Chondrite verdanken ihren Namen den in ihnen vorkommenden kugeligen silikatischen Einschlüssen, den Chondren. Die Grösse der Chondren variiert zwischen etwa 0,5mm - 5 mm. Die Entstehung der Chondren konnte wissenschaftlich bisher nicht hinreichend geklärt werden, es könnte sich möglicherweise um Kondensate aus dem solaren Urnebel handeln. Eine seltene, für die Wissenschaft besonders wertvolle Untergruppe der Chondrite, stellen die kohligen Chondrite dar. Neben Kohlenstoff und Wasser fand man in ihnen zahlreiche organische Verbindungen, wie Aminosäuren, die als Grundbausteine des Lebens angesehen werden. In den Achondriten finden sich keine Chondren, auch der Eisenanteil ist bei den meisten von ihnen wesentlich geringer.
Chondrite Gewöhnliche Chondrite sind mit einem Anteil von über 80% die häufigste Form der Steinmeteorite. Charakteristisch ist für diese Meteoritengruppe, neben den namensgebenden Chondren, der relativ hohe Anteil an metallischem Eisen, der in ihnen vorkommt. Auf angeschnittenen Flächen von H- Chondriten kann man den metallischen Eisenanteil an zahlreichen Einschlüssen deutlich erkennen. Die gewöhnlichen Chondrite werden noch in 7 petrologische Klassen unterschieden. Kohlige Chondrite Eine seltene Untergruppe der Chondriten, die kohligen Chondrite zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Kohlenstoff aus, der auch für die graue bis schwarze Färbung dieser Meteorite verantwortlich ist. Im Unterschied zu den gewöhnlichen Chondriten enthalten die kohligen Chondriten kaum metallisches Eisen. Für die Meteoritenforschung stellen die kohligen Chondrite die interessanteste Gruppe dar. Intensive Forschung an ihnen förderte eine Reihe von interessanten Ergebnissen zutage. So identifizierte man z.B. verschiedene Bestandteile kohliger Chondrite als interstellare Materie, die sich wahrscheinlich in der Entstehungsphase des Sonnensystems in den kohligen Chondriten eingelagert hat. Aufgrund des Vorkommens von Aminosäuren und Wasser in den kohligen Chondriten nimmt man an, dass sie auch bei der Entstehung des Lebens auf der Erde eine entscheidende Rolle gespielt haben. Rumuruti-Chondrite Die sehr seltene Gruppe der Rumuruti-Chondrite sind nach ihrem bisher einzigen beobachteten Fall in Rumuruti/ Kenia benannt. In ihrer Zusammensetzung ähneln sie wiederum den gewöhnlichen Chondriten, enthalten aber kaum metallisches Eisen. Enstatit- Chondrite Eine weitere recht seltene Gruppe der Chondriten, abkürzend E-Chondrite genannt, ähneln in ihrem Erscheinungsbild den H- Chondriten. Durch das fast vollständige Fehlen von Eisenoxid und einiger mineralogischer Besonderheiten, werden sie aber als eigenständige Gruppe behandelt. Achondrite Eine ebenfalls seltene Gruppe, die Achondrite, besitzen keine Chondren, es handelt sich bei ihnen um differenzierte Gesteine, ähnlich den irdischen Gesteinen. Ihre Hauptbestandteile sind die Minerale Pyroxen, Feldspat und Olivin in variierender Zusammensetzung und Mengenverteilung. Von manchen Achondriten nimmt man an, dass sie von einem einzigen Mutterkörper, dem Asteroiden Vesta stammen. Die Eukrite sind die häufigste Form der Achondrite, deren äusseres Erkennungsmerkmal eine glänzende bis hochglänzende Schmelzkruste ist. Das Gestein der Eukrite ähnelt den irdischen Basaltgesteinen und besteht wie dieses auch hauptsächlich aus Pyroxen und Feldspat, während die Diogenite fast ausschliesslich aus Pyroxen bestehen. unsere Meteoriten ansehen Marsmeteorite und Mondmeteorite Eine seltene Gruppe von Achondriten wird zur Gruppe der SNC-Meteorite zusammengefasst. Die Achondriten dieser Gruppe unterscheiden sich von allen anderen Achondriten durch ihr relativ junges Kristallisationsalter von einigen hundert Millionen Jahren. Als Herkunftsort kommt demnach nur ein grösserer Planet in Frage, auf dem in diesem Zeitraum noch vulkanische Aktivität herrschte. Als wahrscheinlicher Herkunftsort wird deshalb der Planet Mars angesehen. Eine kleine kostbare Gruppe von Achondriten bilden die Mondmeteorite. Durch Vergleiche mit Mondgestein der Apollo-Missionen und Isotopenmessungen wurden sie zweifelsfrei als vom Mond stammend identifiziert. Die Meteorite der SNC/ Mond- Gruppe entstammen ihrerseits selbst grossen Impaktereignissen auf ihren Mutterkörpern.
Unsere Meteoriten ansehen Eisenmeteorite (Wie unser Sikhote-Alin-Angebot und die Campo Del Cielo-Halsketten) Die Eisenmeteorite machen etwa 4% an den gesamten Meteoritenfällen aus und gehören daher eher zu den seltenen Metoritenfällen. Aufgrund ihrer guten Verwitterungsbeständigkeit und guten Unterscheidbarkeit von terrestrischen Gesteinen zählen sie aber zu den häufigsten Funden. Man unterscheidet die Eisenmeteorite in Eisenmeteorite und Stein-Eisen-Meteorite. Bei den Eisenmeteoriten gibt es die Gruppen der Hexaedrite, Oktaedrite und Ataxite, bei den Stein-Eisen-Meteoriten die Gruppen der Pallasite und Mesosiderite. Der häufigsten Vertreter der Eisenmeteorite sind die Oktaedrite, sie bestehen zu über 90% aus Nickeleisen. Die Oktaedrite können rundliche mineralische Einschlüsse enthalten, diese Einschlüsse bestehen zum grössten Teil aus Troilit und Graphit, daneben finden sich weitere Minerale wie Schreibersit, Chromit sowie Phosphate. Durch Ätzen mit stark verdünnter Salpetersäure an geschnittenen und polierten Flächen kann man die sog. Widmannstättenschen Muster sichtbar machen. Man unterscheidet die Oktaedrite nach der Grösse der Lamellen in den Wittmannstättenschen Mustern in grobe und feine Oktaedrite. Unser angebotener Sikhote-Alin-Meteorit gehört zur Gruppe der II AB Oktaedrite. 93.3% Eisen 5.3% Nickel. Halten Sie ein Stück Urmaterie in Händen: ca. 4.5 Milliarden Jahre alt!
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