Du befindest dich in der Kategorie: Allgemeines
Sternbild des Monats Dezember: Großer Hund - Sterntaufe 2005
Sterntaufe und Sternpatenschaft im Sternbild des Monats Dezember: Großer Hund
Aus der Sagenwelt der Sternbilder:
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|
Griechische Sagenwelt:
Der Große Hund gehört zu den 48 Sternbildern der antiken griechischen Astronomie, die bereits von Ptolemäus beschrieben wurden.
Das Sternbild ist eines der ältesten bekannten Sternbilder am Himmel. Bereits die Babylonier sahen in ihm einen Hund, der den Jäger Orion begleitete. Die Ägypter sahen dagegen in dem Sternbild ihre Göttin Isis. Die Griechen identifizierten ihn mit dem Hund der Aurora, der schneller als alle anderen gewesen sein soll und ordnen ihn ebenfalls als Jagdhund dem Orion zu.
Der helle Stern Sirius ("der Gleißende", "der Hundstern "oder der "Stern der Isis") hatte seit je her bei allen Kulturen eine besondere Bedeutung. Zu Zeiten der Pharaonen kündigte sein Aufgang am Morgenhimmel das jährliche Hochwasser des Nil an, das für die ägyptische Landwirtschaft und das Überleben des Volkes äußerst wichtig war. Die Griechen glaubten allerdings, der Sirius würde die sengende Kraft der Sonne verstärken und das Land ausdörren. Sein Aufgehen in den Morgenstunden erfolgte zur Zeit der größten Sommerhitze, die man auch heute noch Hundstage nennt.
Das Sternbild Großer Hund ist in unseren Breiten prima zu beobachten und eine Sternpatenschaft oder Sterntaufe in diesem Sternbild können wir nur wärmstens empfehlen!
Besonderheit des Sternbildes Großer Hund:
|
||||
Es gibt einige schöne Objekte in diesem Sternbild:
Zum Beispiel der schöne Sternhaufen M41. Beobachten Sie ihn einmal mit einem kleinen Teleskop. Auch im Fernglas ist er schon unterhalb von Sirius sichtbar.
Interessant: Das SIRIUS-RÄTSEL
Mitte der siebziger Jahre machte das Buch "Das Sirius-Rätsel" von Robert Temple Furore - behauptete Temple doch, daß er aufgrund einer Arbeit der französischen Ethnologen Griaule und Dieterlen herausgefunden hat, daß der in Mali/Westafrika beheimatete Stamm der Dogon uraltes Wissen über das Sirius-System besitzt, das vor langer Zeit von außerirdischen Besuchern auf die Erde gebracht wurde. Die Reaktionen waren vielfältig. Erich von Däniken berichtete bereits 1974 in seinem Buch "Beweise" von Temples Entdeckung. Für ihn war das, was die Dogon anscheinend über das Sirius-System wußten, einmal mehr der Beweis dafür, daß Mythen eigentlich nur Reportagen, Erinnerungen an längst vergangene, aber dennoch reale Besuche Außerirdischer auf der Erde waren. Seitdem haben sich verschiedene Autoren aus dem Bereich der Paläo-SETI-Forschung dieser Thematik angenommen. Aber auch Kritik blieb nicht aus - was nicht anders zu erwarten war, denn die Theorie, die Temple aufstellte, rüttelte doch zu sehr an dem traditionellen Weltbild. Die verschiedensten Argumente wurden vorgebracht, darunter die von Dieter Herrmann vorgetragene Annahme, es handele sich um Wissen, das christliche Missionare den Dogon aus Europa mitgebracht hätten.
Das Rätsel ist bis heute ungelöst - und jeder, der zu Sirius hinaufblickt, kann sich selbst ein Bild davon machen... versuchen Sie es!
Als besondere Geschenkidee bietet www.sternpate.de seit neuestem auch echte Meteoriten (=Sternschnuppen) zum Kauf an. Schauen Sie mal rein.
Für Sterntaufe-Interessenten:
Es gibt im Großen hund noch viele Sterne, die für Sterntaufen oder Sternpatenschaften zur Verfügung stehen.
Die auf Weblogs sichtbaren Daten und Inhalte stammen von
Privatpersonen. Beepworld ist hierfür nicht verantwortlich.


