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Mittwoch, 07. September 2011

Sternbilder im Sommer. Aktueller Sternhimmel im September

Von sternpate, 08:14


Der Spät-Sommersternhimmel 2011: Tolle Jahreszeit zum Sterne beobachten.
Eigenen Stern am Sternhimmel entdecken...






Andromeda ist bestens im Sommer/Herbst sichtbar. Tolles Sternbild am Herbsthimmel.
www.sternpate.de erklärt den aktuellen Sternhimmel

Das Sommerdreieck, gebildet aus Wega(Leier), Deneb(Schwan )
und Atair(Adler), steht zwar noch hoch am abendlichen Firmament, der Charakter
des Sternenhimmels ist aber schon eindeutig herbstlich geprägt. Dies wird vor
allem am Herbstviereck ersichtlich. Das Sternenquadrat des Pegasus zieht hoch im
Süden die Blicke auf sich.


Daran angehängt, findet man unser Sternbild des Monats September: Die Andromeda.


Der Große Wagen, der in unseren Breiten zirkumpolar ist und somit stets über
dem Horizont anzutreffen ist, hat jetzt seine tiefste Stellung erreicht und ist
möglicherweise nur schwer aufzufinden, da er in dieser Position leicht durch
Bäume, Häuser oder Berge verdeckt werden kann. Gleiches gilt für seinen
Begleiter, den Bootes
(Bärenhüter)
.


Blickt man senkrecht nach oben, entdeckt man die markante Sternenfigur
der Kassiopeia, die die Form eines W hat und deshalb auch Himmels-W genannt
wird. Sie steht jetzt fast im Zenit.


Südlich des Pegasus durchschreitet der Wassermann den Meridian, ein
lichtschwaches und unscheinbares Sternbild.


Hoch in der östlichen Himmelshälfte findet man die typischen
Herbstbilder, die außer dem Pegasus fast alle zur sogenannten Andromedagruppe
gehören. Zu ihr zählen Kassiopeia, Cepheus, Andromeda, Perseus und Walfisch.
Diese Bilder können zwar nicht mit denen des Winterhimmels konkurrieren, da sie
keine besonders auffälligen Sterne besitzen, sie haben aber trotzdem ihren
eigenen Reiz und sind mit Ausnahme des Walfisches leicht zu erkennen.


Das Sternbild Perseus steht hoch im Osten zwischen Andromeda und dem
Hauptstern im Fuhrmann, der gelblichen Kapella, die im Nordosten unübersehbar
strahlt.


Südlich von Andromeda und Pegasus sind die beiden Fische beheimatet. Als
Tierkreisbild sind sie wohlbekannt, am Himmel erkennt man sie allerdings nur
schwer, weil sie wie der weiter südlich angesiedelte Walfisch nur aus
lichtschwachen Sternen gebildet werden und darum am Firmament kaum auffallen.


Tief im Osten kündet der eben aufgegangene Stier mit seinem rötlichen
Hauptstern Aldebaran vom nahenden Winter. Im Stier fällt ein dichtgedrängstes
Sternengrüppchen auf, das manchmal irrtümlich als Kleiner Wagen angesehen wird.
Es ist der offene Sternhaufen der Plejaden oder das Siebengestirn. Im Fernglas
erscheinen seine Sterne in gleißend hellem bläulichen Licht.





Erleben Sie den Sternhimmel - mit www.sternpate.de finden Sie sich zurecht!




Abbildung des aktuellen Sternenhimmels:



Sommerhimmel- der B.A.S.-Sternenhimmel im Sommer
Sommerhimmel - der B.A.S.-Sternenhimmel im
September

Wie kam es zu den Sternzeichen und Sternbildern?

Die Sternbilder
bekamen vor etwa 2500 Jahren ihre Bedeutung. Damals stellten eifrige
Sternbeobachter die so genannte Ekliptik fest. Das ist eine Art Bahn, durch die
Sonne, Mond, und unsere Planeten von der Erde aus gesehen zu reisen
scheinen.
Die Planeten kreisen aber nicht alle gleich schnell, bis sie die
Sonne umrundet haben. Aber die Bahnen der Planeten liegen fast alle auf einer
Ebene. Das heißt, wenn man unser Sonnensystem verkleinern und auf den
Küchentisch legen würde, könnte man beobachten, dass sich die Planeten kaum von
der Tischplatte erheben würden, wenn sie ihre Bahnen ziehen.
Schaut man also
knapp über die Tischkante, würde man die Planeten alle fast direkt über der
Tischplatte in einer langen Reihe sehen, da wäre kein Planet, der plötzlich an
der Küchenlampe vorbeistreift. Diese Reihe kann man auch am Himmel sehen.
Natürlich nicht binnen Sekunden, dafür muss man sich den Himmel schon etwas
länger anschauen, was die Wissenschaftler damals dann auch getan haben. Hinter
diesem Band befinden sich natürlich auch Sterne, wie fast überall am Himmel. Und
aus diesen Sternen hat man vor ungefähr 2500 Jahren Sternbilder festgelegt:
zwölf Stück. Unsere Sonne steht immer in einem dieser Bilder, jeweils einen
Monat lang. Wurde damals ein Kind geboren, wenn die Sonne z.B. im Sternbild
Stier stand, war das Kind von Sonnenzeichen Stier.




Planeten beobachten im September 2011






Der beringte Saturn...
Planet Saturn im
B.A.S.-Teleskop

Achtung, für unsere Sternpaten wichtig:


Die Planeten bewegen sich unter den Sternen und sind daher nicht auf unseren
mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also lohnt es sich für unsere Kunden,
öfter mal hier vorbeizuschauen - wir halten Sie auf dem Laufenden.


 


Hier nun die Stellung der Planeten am Septemberhimmel:


 


 


Der kleine Merkur


ist von allen mit bloßem Auge sichtbaren Planeten am schwierigsten zu
beobachten, da er der Sonne am nächsten ist und immer kurz vor- oder nach ihr
auf- und untergeht. Im September 2011 ergibt sich eine kleine Gelegenheit, den
kleinen Planeten aufzuspüren: Bis 10.9. früh morgens 5.00 Uhr vor
Sonnenaufgang.


 


Unser Nachbarplanet Venus


verbirgt sich hinter der Sonne – ist also im September leider unsichtbar.


 


 


Der rote Mars


Mars ist im September 2011 in den Sternbildern Zwillinge und Krebs zu
sehen.


Versuchen Sie es spätnachts ab 2 Uhr. Mars verrät sich dadurch, dass sein
Licht im Gegensatz zu den Fixsternen ruhiger strahlt. Im Amateurteleskop kann
ein strukturloses orange-rötliches Scheibchen erkannt werden.


 


Der riesige Jupiter


gibt sein Gastspiel die ganze Nacht hindurch im Sternbild Widder.


Er steht im Oktober in Opposition - d.h. beste Sichtbarkeitsbedingungen!


Der Gasplanet ist deutlich heller als die Fixsterne und fällt auch durch sein
ruhiges Licht auf.


Teleskopische Beoachtungen zeigen auf der Jupiterscheibe Wolkenbänder,
manchmal den Großen Roten Fleck. (Ein Wirbelsturm, der seit 300 Jahren
beobachtet wird)


Jupiter besitzt den 11-fachen Durchmesser der Erde!


 


Der beringte Saturn,


der entlegenste mit bloßem Auge sichtbare Planet, ist im September 2011 nicht
mehr zu beobachten.


Sein einzigartiges, in Wirklichkeit aus hunderten Einzelringen
zusammengesetztes Ringsystem ist momentan von der Seite als hauchdünner Strich
zu sehen. Teleskop nötig!


 


 


 


 


Für unsere Sternpaten wichtig: Die Planeten bewegen sich unter den Sternen
und sind daher nicht auf unseren mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also
lohnt es sich für unsere Kunden, öfter mal hier vorbeizuschauen und sich über
die Planetenkonstellationen zu informieren.


www.sternpate.de - Wir halten Sie auf dem Laufenden!


 


 


 


 


Sichtbarkeit von Sternschnuppen und Meteoriten


Zeitraum Name/Sternbild Anzahl
2.-5. Januar Quadrantiden/Bootes Bis zu 100 Stück/Std .
18.-24. April Lyriden/Leier Schwacher Meteorstrom, 15/Std.
1.-17. August Perseiden/Perseus Bis zu 120 Stück/Std
15.-29. Oktober Orioniden/Orion Ca. 20 Stück pro Stunde möglich
14.-19. November Leoniden/Löwe Bis zu 1000 tück/Std. möglich
10.-16. Dezember Geminiden/Zwillinge Bis zu 110 Stück/Std.
20.-23. Dezember Ursiden/ Kleiner Bär/Wagen Ca. 20 Stück/Stunde möglich
10.-30. Juli Südliche Aquariden Wassermann wenige pro Std
um 14.Dezember Geminiden, Sternbild Zwillinge 40-60 Pro Stunde

B.A.S.-Astroservice bietet auch echte Sternschnuppen zum Kauf an.
Meteoriten mit Echtheitszertifikat im Shop erhältlich. Halten
Sie ein Stück außerirdische Materie in Händen!

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