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Aktueller Sternhimmel im Mai 2012
Der Sternenhimmel im Frühling 2012. Tolle Jahreszeit für Sterntaufe oder
Sternpatenschaft!
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www.sternpate.de erklärt den aktuellen Sternhimmel
Der Sternenhimmel im Frühling 2012:
Der Mai ist die optimale Jahreszeit für Sterntaufe oder Sternpatenschaft!

Wir beschreiben hier den aktuellen Sternhimmel Beschreibung des
Sternenhimmels im Frühling:
Im Norden finden wir derzeit noch einige Herbststernbilder versammelt.
Zu ihnen zählt die wegen ihrer Gestalt auch Himmels-W genannte Kassiopeia, die
nach der griechischen Mythologie die Gemahlin des Kepheus war, der ebenfalls
tief im Norden zu finden ist. Unweit der Kassiopeia finden wir auch den Helden
Perseus, welcher nach der Mythologie die Andromeda vor dem Meeresungeheuer Cetus
errettete. Perseus enthält einen veränderlichen Stern, dessen
Heligkeitsschwankungen schon mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden können.
Etwas höher im Norden finden wir den Kleinen Bären, der weit weniger
auffällig ist als sein bekannter großer Bruder. Der Hauptstern des Kleinen Bären
ist der Polarstern, der von der täglichen Umdrehung unseres Planeten um die
eigene Achse unberührt, immer an derselben Stelle des Himmels steht und dabei
die Nordrichtung anzeigt. Mit etwa 2mag. ist der Polarstern bei weitem nicht der
hellste Stern des Himmels. Sie können ihn aber leicht finden, indem Sie die
beiden rechten Wagensterne des sogenannten Großen Wagens nach oben verlängern.
Der Große Wagen ist eigentlich ein Teil des Sternbilds Großer Bär und ist
gegenwärtig jeden Abend senkrecht über unseren Köpfen im Zenit zu finden.
IM WESTEN stehen die letzten Wintersternbilder kurz vor ihrem
Untergang. Einer der hellsten Sterne in dieser Region ist die Kapella,
Hauptstern im Sternbild Fuhrmann. Darüber hinaus finden wir in Richtung des
Fuhrmanns zahlreich offene Sternhaufen, die schon im Fernglas einen
interessanten Anblick bieten und sich im kleinen Teleskop in zahlreiche
Einzelsterne auflösen lassen. Unmittelbar im Westen finden wir die Zwillinge mit
den beiden Zwillingssternen Kastor und Pollux. Bei Kastor haben wir den seltenen
Fall eines Sechsfachsystems vor uns, das heißt daß sich hier sechs Sterne im
Einfluß ihrer gegenseitigen Anziehungskräfte umkreisen. Mit einem mittleren
Teleskop lassen sich zwei dieser Sterne bereits trennen, die anderen kreisen
hingegen auf zu engen Bahnen oder sind zu dunkel, um gesehen zu werden.
Ein weiterer heller Stern am Winterhimmel ist Prokyon im Kleinen Hund. Der
Große und der Kleine Hund, die wir zu Füßen des Himmelsjägers Orion finden, sind
dessen Jagdbegleiter. Derzeit sind der Orion und der Große Hund aber bereits
untergegangen, wenn am Abend die Dunkelheit hereinbricht. Nur ganz tief im
Westen ist noch Beteigeuze zu sehen, einer der Sterne, die die Schulter des
Orion markieren.
IM SÜDEN haben sich inzwischen die Frühlingssternbilder ausgebreitet.
Zu ihnen zählt der bekannte Löwe, dessen Gestalt dem Namen durchaus gerecht
wird. Hoch im Süden steht derzeit abends die Jungfrau, die zu den zwölf
Tierkreiszeichen zählt. Ihr hellster Stern Spica liegt wie Regulus nahe der
Ekliptik und kann damit hin und wieder vom Mond bedeckt werden. Hoch im Südosten
finden wir einen besonders hellen Stern, der durch seine orangerote Farbe
auffällt. Es handelt sich um Arktur, den Hauptstern im Bootes, im Deutschen auch
als Bärenhüter bezeichnet.
IM OSTEN tauchen die ersten Sommersternbilder auf und künden von der
bevorstehenden warmen Jahreszeit. Hoch im Nordosten finden wir mit der Wega im
Sternbild Leier einen der hellsten Sterne des Himmels. Wega ist Teil des
sogenannten Sommerdreiecks, einer sternbildübergreifenden Konstellation aus drei
hellen Sternen, die ein auffälliges Dreieck bilden. Von den beiden anderen
Ecksternen des Sommerdreiecks steht nur Deneb im Schwan zur Zeit schon am
Abendhimmel. Atair im Adler geht erst etwas später im Osten auf. Hoch im Osten
stehen mit der Nördlichen Krone und dem Herkules zwei weitere, bekannte
Sternbilder. Der Herkules beheimatet zwei helle Kugelsternhaufen, M13 und M92,
die beide schon in einem Fernglas als matte Lichtflecke zu sehen sind. M13 ist
sogar so hell, daß er unter guten Bedingungen bei dunklem Himmel schon mit dem
bloßen Auge gesehen werden kann. Tief im Osten erhebt sich der Schlangenträger
über den Horizont. Er hält die Schlange in seinen Händen, die durch ihn am
Himmel zugleich in zwei Teile aufgespalten wird, den Schlangenkopf und den
Schlangenschwanz.
IM ZENIT (Senkrecht nach oben) präsentiert sich derzeit der bekannte
Große Bär. Eigentlich kennen die meisten Menschen nur einen Teil dieses
Sternbildes, nämlich die hellsten sieben Sterne, die zusammen den Großen Wagen
bilden. Tatsächlich bildet der Große Wagen nur den Körper und den Schwanz des
Bären. Die weiteren Sterne, die den Kopf und die Tatzen repräsentieren, sind
indes sehr lichtschwach und unauffällig, so daß sie nur von den Wenigsten
wahrgenommen werden.
In der Umgebung des Großen Bären stehen nur recht unauffällige Sternbilder
wie der Drache oder der Luchs. Sie enthalten keine besonders hellen Sterne und
sind deshalb am Himmel nicht einfach aufzufinden. Der Grund für die Armut an
helleren Sternen in dieser Gegend ist, daß wir hier senkrecht aus der Ebene der
Milchstraße hinausblicken. Deshalb ist unsere Sichtlinie durch die Scheibe der
Milchstraße, die die Sterne beheimatet, recht kurz, und wir sehen weit weniger
Sterne, als wenn wir in die Ebene der Milchstraße hineinblicken.
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Abbildung des aktuellen Sternenhimmels im Mai:
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Wie kam es zu den Sternzeichen und Sternbildern?
Die Sternbilder
bekamen vor etwa 2500 Jahren ihre Bedeutung. Damals stellten eifrige
Sternbeobachter die so genannte Ekliptik fest. Das ist eine Art Bahn, durch die
Sonne, Mond, und unsere Planeten von der Erde aus gesehen zu reisen
scheinen.
Die Planeten kreisen aber nicht alle gleich schnell, bis sie die
Sonne umrundet haben. Aber die Bahnen der Planeten liegen fast alle auf einer
Ebene. Das heißt, wenn man unser Sonnensystem verkleinern und auf den
Küchentisch legen würde, könnte man beobachten, dass sich die Planeten kaum von
der Tischplatte erheben würden, wenn sie ihre Bahnen ziehen.
Schaut man also
knapp über die Tischkante, würde man die Planeten alle fast direkt über der
Tischplatte in einer langen Reihe sehen, da wäre kein Planet, der plötzlich an
der Küchenlampe vorbeistreift. Diese Reihe kann man auch am Himmel sehen.
Natürlich nicht binnen Sekunden, dafür muss man sich den Himmel schon etwas
länger anschauen, was die Wissenschaftler damals dann auch getan haben. Hinter
diesem Band befinden sich natürlich auch Sterne, wie fast überall am Himmel. Und
aus diesen Sternen hat man vor ungefähr 2500 Jahren Sternbilder festgelegt:
zwölf Stück. Unsere Sonne steht immer in einem dieser Bilder, jeweils einen
Monat lang. Wurde damals ein Kind geboren, wenn die Sonne z.B. im Sternbild
Stier stand, war das Kind von Sonnenzeichen Stier.
Planeten beobachten im Mai 2012
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Achtung - Für unsere Sternpaten wichtig:
Die Planeten bewegen sich unter den Sternen und sind daher nicht auf unseren
mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also lohnt es sich für unsere Kunden,
öfter mal hier vorbeizuschauen - wir halten Sie auf dem Laufenden.
www.sternpate.de - Sterne sind unsere Leidenschaft!
Nun zum Planetenlauf im Mai 2012:
Der kleine Merkur
ist von allen mit bloßem Auge sichtbaren Planeten am schwierigsten zu
beobachten, da er der Sonne am nächsten ist und immer kurz vor- oder nach ihr
auf- und untergeht. Im Mai 2012 ergibt sich leider keine Gelegenheit, den
kleinen Planeten aufzuspüren.
Unser Nachbarplanet Venus
betritt im den Frühlingshimmel als strahlend heller Abendstern. Sie leuchtet
nach Sonnenuntergang in westlicher Richtung im Sternbild Stier und zieht sich
zum Monatsende vom Abendhimmel zurück.
Der rote Mars
Mars ist im Mai 2012 im Sternbild Löwe problemlos am Himmel auszumachen.
Mars verrät sich dadurch, dass sein Licht im Gegensatz zu den Fixsternen
ruhiger strahlt. Im Amateurteleskop kann ein strukturloses orange-rötliches
Scheibchen erkannt werden.
Der riesige Jupiter
befindet sich im Mai hinter der Sonne und bleibt für uns unsichtbar.
Der Gasplanet ist deutlich heller als die Fixsterne und fällt auch durch sein
ruhiges Licht auf.
Teleskopische Beoachtungen zeigen auf der Jupiterscheibe Wolkenbänder,
manchmal den Grossen Roten Fleck und natürlich die vier hellsten Monde des
Jupitersystems.
Der beringte Saturn,
der entlegenste mit bloßem Auge sichtbare Planet, ist im MAI die ganze Nacht
über im Sternbild Jungfrau zu sehen.
Er ist prima zu beobachten! Versuchen Sie es!
Er verlässt am 30.5 den Nachthimmel um 2.40 Uhr.
Sein einzigartiges, in Wirklichkeit aus hunderten Einzelringen
zusammengesetztes Ringsystem ist momentan von der Seite als hauchdünner Strich
zu sehen. Teleskop nötig!
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