Sternhimmel im Dezember - aktueller Sternhimmel von www.sternpate.de erklärt
Der Sternenhimmel im Winter: Optimale Jahreszeit für Sterntaufe oder Sternpatenschaft!
Der Herbst geht astronomisch gesehen zu Ende und nun beherrschen die Sternbilder des Winters den Himmel.
Um festzustellen, dass der Winter kurz vor der Tür steht, genügt ein Blick an den Sternenhimmel: Dort beginnen nämlich die Wintersternbilder das Regiment zu übernehmen. Kein Wunder, beginnt doch am 22. Dezember um 2.14 Uhr MEZ der astronomische Winter.
Schaut man Mitte Dezember gegen Mitternacht an den süd-östlichen Sternenhimmel, kann man das Wintersechseck in seiner vollen Schönheit bewundern: Es besteht aus den Sternen Prokyon im Kleinen Hund, Pollux in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion und Sirius im Großen Hund.
Wer das Wintersechseck am Himmel schon aufgespürt hat, kann gleich noch nach den Geminiden schauen, einem Meteoritenstrom der sich zwischen dem 6. und 17. Dezember bemerkbar macht. Das Maximum ist am Morgen des 14. Dezember. Die Geminiden haben ihren Namen - wie alle Sternschnuppenströme - von dem Sternbild, aus dem sie zu kommen scheinen, in diesem Fall also aus dem Sternbild Zwillinge. Ursache für die Geminiden ist übrigens ausnahmsweise einmal kein Komet, sondern der Asteroid 3200 Phaethon. Die Ursiden hingegen haben ihren Ursprung wieder in einem Kometen: 88/Tuttle. Sie scheinen zwischen dem 17. und 24 Dezember aus der Region des Sternbilds Kleiner Bär zu kommen. Das Maximum ist für die Nacht vom 22. auf den 23. Dezember zu erwarten.
Der Große Bär hat nun seine tiefste Stellung erreicht und liegt aufrecht parallel zum Nordhorizont. Die Milchstraße zieht noch fast durch den Zenit und kann auch im Herbst gut beobachtet werden. Nach Osten hin wird sie aber zunehmends schwächer, was damit zu tun hat, das im Winter die Nachtseite der Erde zu den äußeren Teilen unserer Galaxis zeigt wo die Sternendichte immer geringer wird.
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Planetenlauf im Dezember 2005:
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Merkur bleibt unsichtbar.
Zwar erreicht der innerste Planet am 3.11. seine größte östliche Elongation von der Sonne, aufgrund der südlichen Position ergibt sich aber keine Abendsichtbarkeit.
Venus ist Abendstern!
Der hellste Stern am Abendhimmel ist die Venus, und am 3. November erreicht Venus ihre größte östliche Elongation, also den größten Abstand von der Sonne mit 47,1 Grad. Zwei Tage später steht auch der Mond in der Nähe unseres inneren Nachbarplaneten. Bei diesem Ereignis hat Venus eine Helligkeit von -5m,12, einen Durchmesser von 25 Bogensekunden und eine Phase von 48%. Der Mond steht an diesem Abend 3 Grad südlich. Venus wird in der Folgezeit heller und größer bei abnehmender Phase, und zwar bis zum 9. Dezember, wenn der Abendstern im größten Glanz mit -5m,48 (nach StarryNight, nach Kosmos-Himmelsjahr -4m,7) steht. Vorher kommt es am 4. Dezember abermals zu einer nahen, sichtbaren Begegnung zwischen Venus und Mond. Der minimale Abstand bei dieser Begegnung beträgt 3,2 Grad. Venus wird in diesen Tagen ein unübersehbarer Himmelskörper sein. Am 23. Dezember steht Venus scheinbar still und wechselt in eine rückläufige Bewegung, womit der Abendstern beschleunigt der Sonne entgegeneilt zu seiner unteren Konjunktion am 13. Januar.
Jupiter
Die drei normalerweise am besten sichtbaren Planeten des Sonnensystems haben sich in diesen Tagen den Himmel unter sich aufgeteilt. Während die Venus am Abend und Mars in der Nacht zu sehen ist, taucht im November Jupiter nach seiner Konjunktion im Oktober wieder am Morgen auf. Mit dem Wechsel vom November zum Dezember wechselt Jupiter auch von der Jungfrau in die Waage. Sowohl die Helligkeit als auch der scheinbare Durchmesser des Riesenplaneten nehmen in der Folgezeit stetig zu. So beträgt die Helligkeit beim nächsten Rendezvous mit dem Mond -1m,68 und der scheinbare Durchmesser 32 Bogensekunden.
Der minimale sichtbare Abstand wird im Dezember nicht unter 4,9 Bogengrad liegen. Das Rendezvous im Januar 2006 wird noch weniger erwähnenswert sein. Bis Februar 2006 bleibt Jupiter am Morgenhimmel. Anfang März dann wechselt der Riesenplanet in den Nachthimmel und beginnt zudem seine Oppositionsschleife, die er vollständig in der Waage absolviert.
Mars in Opposition
Am Nachthimmel regiert der Rote Planet, und in diesen Tagen erreicht er die Oppositionsstellung und damit die beste Sichtbarkeit des Jahres. Zur Opposition am 7. November hat Mars eine Helligkeit von -2m,33 und eine scheinbare Größe von 19 Bogensekunden. Er ist zu dieser Zeit rund 70,25 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.
Aber auch wenn die diesjährige Opposition schlechter ausfällt als die vorangegangene, so wird Mars in diesen Tagen doch besser zu sehen sein als bei den kommenden Oppositionen im Dezember 2007, im Januar 2010 und März 2012.
Nach der Opposition nehmen Größe und Helligkeit des Roten Planeten auch schnell wieder ab, so hat Mars am 7. Dezember 2005 nur noch eine Helligkeit von -1m,74 und einen Durchmesser von 15 Bogensekunden und am 6. Januar 2006 eine Helligkeit von -0m,91 und einen Durchmesser von 11 Bogensekunden.
Das Rendezvous Mars-Mond im Dezember ist sogar noch etwas deutlicher, da sich die beiden Himmelskörper am 12. Dezember auf rund 1,7 Grad nahekommen.
Uranus und Neptun
sind noch am Abendhimmel zu sehen, aber Objekte für versierte Hobbyastronomen.
Pluto
ist nicht mehr beobachtbar
Teleskope und Spektive zur Planetenbeobachtung können Sie auch bei uns erhalten. Fragen Sie uns.
Für unsere Sternpaten wichtig: Die Planeten bewegen sich unter den Sternen und sind daher nicht auf unseren mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also lohnt es sich für unsere Kunden, öfter mal hier vorbeizuschauen und sich über die Planetenkonstellationen zu informieren.
Sichtbarkeit von Sternschnuppen und Meteoriten
| Zeitraum | Name/Sternbild | Anzahl |
| 2.-5. Januar | Quadrantiden/Bootes | Bis zu 100 Stück/Std . |
| 18.-24. April | Lyriden/Leier | Schwacher Meteorstrom, 15/Std. |
| 1.-17. August | Perseiden/Perseus | Bis zu 120 Stück/Std |
| 15.-29. Oktober | Orioniden/Orion | Ca. 20 Stück pro Stunde möglich |
| 14.-19. November | Leoniden/Löwe | Bis zu 1000 tück/Std. möglich |
| 10.-16. Dezember | Geminiden/Zwillinge | Bis zu 110 Stück/Std. |
| 20.-23. Dezember | Ursiden/ Kleiner Bär/Wagen | Ca. 20 Stück/Stunde möglich |
| 10.-30. Juli | Südliche Aquariden Wassermann | wenige pro Std |
| um 14.Dezember | Geminiden, Sternbild Zwillinge | 40-60 Pro Stunde |
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Special: Sternschnuppen im Herbst - Sternschnuppenmonat
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Sternbild des Monats Dezember: Großer Hund - Sterntaufe 2005
Sterntaufe und Sternpatenschaft im Sternbild des Monats Dezember: Großer Hund
Aus der Sagenwelt der Sternbilder:
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Griechische Sagenwelt:
Der Große Hund gehört zu den 48 Sternbildern der antiken griechischen Astronomie, die bereits von Ptolemäus beschrieben wurden.
Das Sternbild ist eines der ältesten bekannten Sternbilder am Himmel. Bereits die Babylonier sahen in ihm einen Hund, der den Jäger Orion begleitete. Die Ägypter sahen dagegen in dem Sternbild ihre Göttin Isis. Die Griechen identifizierten ihn mit dem Hund der Aurora, der schneller als alle anderen gewesen sein soll und ordnen ihn ebenfalls als Jagdhund dem Orion zu.
Der helle Stern Sirius ("der Gleißende", "der Hundstern "oder der "Stern der Isis") hatte seit je her bei allen Kulturen eine besondere Bedeutung. Zu Zeiten der Pharaonen kündigte sein Aufgang am Morgenhimmel das jährliche Hochwasser des Nil an, das für die ägyptische Landwirtschaft und das Überleben des Volkes äußerst wichtig war. Die Griechen glaubten allerdings, der Sirius würde die sengende Kraft der Sonne verstärken und das Land ausdörren. Sein Aufgehen in den Morgenstunden erfolgte zur Zeit der größten Sommerhitze, die man auch heute noch Hundstage nennt.
Das Sternbild Großer Hund ist in unseren Breiten prima zu beobachten und eine Sternpatenschaft oder Sterntaufe in diesem Sternbild können wir nur wärmstens empfehlen!
Besonderheit des Sternbildes Großer Hund:
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Es gibt einige schöne Objekte in diesem Sternbild:
Zum Beispiel der schöne Sternhaufen M41. Beobachten Sie ihn einmal mit einem kleinen Teleskop. Auch im Fernglas ist er schon unterhalb von Sirius sichtbar.
Interessant: Das SIRIUS-RÄTSEL
Mitte der siebziger Jahre machte das Buch "Das Sirius-Rätsel" von Robert Temple Furore - behauptete Temple doch, daß er aufgrund einer Arbeit der französischen Ethnologen Griaule und Dieterlen herausgefunden hat, daß der in Mali/Westafrika beheimatete Stamm der Dogon uraltes Wissen über das Sirius-System besitzt, das vor langer Zeit von außerirdischen Besuchern auf die Erde gebracht wurde. Die Reaktionen waren vielfältig. Erich von Däniken berichtete bereits 1974 in seinem Buch "Beweise" von Temples Entdeckung. Für ihn war das, was die Dogon anscheinend über das Sirius-System wußten, einmal mehr der Beweis dafür, daß Mythen eigentlich nur Reportagen, Erinnerungen an längst vergangene, aber dennoch reale Besuche Außerirdischer auf der Erde waren. Seitdem haben sich verschiedene Autoren aus dem Bereich der Paläo-SETI-Forschung dieser Thematik angenommen. Aber auch Kritik blieb nicht aus - was nicht anders zu erwarten war, denn die Theorie, die Temple aufstellte, rüttelte doch zu sehr an dem traditionellen Weltbild. Die verschiedensten Argumente wurden vorgebracht, darunter die von Dieter Herrmann vorgetragene Annahme, es handele sich um Wissen, das christliche Missionare den Dogon aus Europa mitgebracht hätten.
Das Rätsel ist bis heute ungelöst - und jeder, der zu Sirius hinaufblickt, kann sich selbst ein Bild davon machen... versuchen Sie es!
Als besondere Geschenkidee bietet www.sternpate.de seit neuestem auch echte Meteoriten (=Sternschnuppen) zum Kauf an. Schauen Sie mal rein.
Für Sterntaufe-Interessenten:
Es gibt im Großen hund noch viele Sterne, die für Sterntaufen oder Sternpatenschaften zur Verfügung stehen.
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